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Häusliche Gewalt

in Häusliche Gewalt 17.03.2013 21:29
von Navacho • 542 Beiträge | 2179150 Punkte
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Häusliche gewalt
.



Psychische Gewalt.

Mann als Opfer Psychische Gewalt.



Einleitung
•Einige Männer waren durchaus bereit mit mir über ihre Gewalterlebnisse zu reden. Zusätzlich berichteten Augenzeugen ihre Beobachtungen, ich war überrascht wie viele es waren.
•Erst als die Männer mit einer Waffe bedroht wurden oder extreme Verletzungen drohten, bewerteten sie dies als Gewalt.
•Frauen nehmen sich schon nach wenigen Ohrfeigen als Opfer häuslicher Gewalt wahr, während dessen die Männer z.B. nach Fausthieben ins Gesicht diesen Anspruch nicht erheben.
•Bei etwa der Hälfte der mir bekannten Schilderungen wehrte sich der Partner gegen seine Frau.
•Die Gegengewalt hatte bei keinem einzigen Mann auch nur im Entferntesten die gleiche Heftigkeit, wie jene, die sie durch ihre Partnerinnen erfahren haben.
•Kein einziger führte den Erstschlag aus, wie oft die Partnerin auch immer zuschlug.
•In den seltenen Fällen, wo die Polizei von männlichen Opfern um Hilfe gebeten wurde, kam diese nicht oder die Täter-Opferrolle wurde umgedreht.
•Bei zirka einem Drittel der befragten männlichen Opfer beschuldigte die Partnerin den Mann häusliche Gewalt angewendet zu haben. Diese erstattete Anzeige und/oder leitete rechtliche Schritte ein.
•Je massiver die Gewalt von Frauen an Männern ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die männlichen Opfer selber bezichtigt werden häusliche Gewalt ausgeübt zu haben.


•Ca. 1 Drittel der männlichen Opfer werden von ihren Partnerinnen verleumdet.
•Ca. 1 Drittel der männlichen Opfern treten in der Kriminalstatistik als Täter statt als Opfer in Erscheinung.
•Diese Männer wurden in erheblichem Masse Opfer ihrer Partnerin.
•Diese Männer weisen viel mehr „Opferanteile“ als „Täteranteile“ auf, im Gegensatz zu ihren Partnerinnen.
•Sexualisierte Gewalt wie, zum Geschlechtsverkehr Nötigen, androhen der Genitalverstümmelung, verletzen der Geschlechtsteile, Vergewaltigung
•Psychische Gewalt wie, Bevormunden, isolieren (Kontaktpflege verunmöglichen), Missachtung, Beschimpfung, Männerdiskriminierendes Verhalten, Nötigen (ein Verhalten mit der Androhung empfindlicher Übel erzwingen), Geld/Lohn beschlagnahmen, Stalking (nach der Trennung nachstellen, belästigen, verfolgen), anschwärzen beim Arbeitgeber, Erpressen, Verleumdung (soziale Gewalt), Drohen (Angriffe auf Leib und Leben in Aussicht stellen), Freiheitsberaubung (bewachen und einsperren), Selbstmorddrohungen, Morddrohungen, Schweigen, andauerndes Anschreien, zum Schweigen bringen, den Ansprüchen nicht genügen (Männerdiskriminierung), gerade mal als Erzeuger gut genug sein (Soziale Psychische gewalt).
•Physische Gewalt wie, Kneifen, Schubsen/Stossen, Gegenstand werfen, Ohrfeigen, Haare reissen, Kratzen, Treten, Beissen, am Schlafen hindern, Faustschlag, Würgen, mit Gegenstand schlagen, absichtlich Verbrühen/Verbrennen, mit Waffe bedrohen, Gesundheit schädigen/Vergiften, eine Waffe einsetzen

Zusätzliche Gewaltarten
•Verhinderung des Umgangrechts der Kinder
•Kindsentziehung, Kindsentfremdung
•Väterdiskriminirung
•Passive Vergewaltigung/“Samenraub“ (absichtliches sich Schwängern lassen gegen den Willen des Partners)
•Von der Mutter untergejubelte Vaterschaft (Kuckuckskinder)
•Erwerbsverweigerung (insbesondere bei Trennung und Scheidung)
•Absichtliche finanzielle Schädigung des Partners/Ex-Partners (insbesondere bei Trennung und Scheidung)

Wer kann von häuslicher Gewalt betroffen sein?
•Gewalt zwischen Jugendlichen/Kindern
•Gewalt Generationenübergreifend
•Gewalt zwischen Erwachsenen

Häusliche Gewalt gegen Männer
•Mann als Opfer der Partnerin
•Mann als Opfer von Familienangehörigen der Partnerin
•Mann als Opfer der Kinder der Partnerin (wenn die Partnerin die Kinder zu Gewalttätigkeiten gegen den Partner anstiftet)
•Mann als Opfer des Lebenspartners der Ex-Partnerin (wenn die Ex-Partnerin den neuen Lebensgefährten zu Gewalttätigkeiten gegen den Partner anstiftet)
•Mann als Opfer Institutioneller Gewalt/Staatlicher Gewalt (wenn der Mann vorher Opfer häuslicher Gewalt wurde)
•Senior als Opfer seiner Partnerin
•Mann als Opfer des Partners (in homosexuellen Partnerschaften)

Warum man männliche Opfer Ernst nehmen sollte
•Das männliche Opfer könnte dazu neigen, zu Suchtmitteln zu greifen.
•Das männliche Opfer könnte psychischen Schaden nehmen, arbeitslos, krank oder zum Sozialfall werden.
•Das männliche Opfer könnte total überfordert werden und sich etwas antun.
•Das männliche Opfer könnte in einer Notlage sich wehren und evtl. sich dabei strafbar machen.
•Das männliche Opfer könnte die Hemmungen verlieren und „präventiv“ häusliche Gewalt anwenden.
•Das männliche Opfer müsste noch länger mit einer Scheidung/Trennung zuwarten, besonders wenn auch noch Kinder von der häuslichen Gewalt ihrer Mutter betroffen sind.
•Das Opfer könnte in die Lage kommen, wegen häuslicher Gewalt angezeigt zu werden, sofern sich die Täterin beispielsweise entscheidet, das Opfer aus Selbstschutz zu verleumden.
•Das männliche Opfer könnte ob so viel Ignoranz und Willkür durchdrehen und eine menschliche Katastrophe verursachen. (Und wieder würde ein selbstgefälliger Tenor ertönen:“ Wir haben es ja gewusst, die Männer sind viel gewalttätiger als Frauen!")
•Das Wichtigste ist aber, dass Kinder als Zeuge oder meistens auch als Opfer von der Gewalttätigkeit der Mutter betroffen sind.



Psychische Gewalt wird eingesetzt, um ein ständiges Klima der Angst aufrecht zu erhalten. Die Formen der psychischen Gewalt sind vielfältig. In einer einfachen und schematischen Abstufung lassen sie sich unterscheiden nach ihren Auswirkungen, ihrer strafrechtlichen Bedeutung und ihrer Erkennbarkeit:

Psychische Gewalt, die eine ernsthafte Gefahr darstellt:
§ schwere Drohung (Angriffe auf Leib und Leben in Aussicht stellen)
§ Nötigung (ein Verhalten mit der Androhung empfindlicher Übel erzwingen)
§ Freiheitsberaubung (bewachen und einsperren)
§ Stalking (nach der Trennung systematisch belästigen und verfolgen)

Psychische Gewalt, welche die körperliche Gewalt begleitet und verstärkt, für sich allein aber noch keine ernsthafte Gefahr bedeutet:
diskriminierende Gewalt
§ konsequent missachten
§ andauernd beschimpfen
§ verleumden
soziale Gewalt
§ bevormunden
§ isolieren
ökonomische Gewalt
§ kein Haushaltsgeld geben
§ nicht arbeiten lassen
§ den Verdienst beschlagnahmen

In der Dynamik der Gewaltbeziehung wird Angst vor weiteren Übergriffen zu einem wichtigen Instrument der Unterdrückung. Körperliche Gewalt braucht gar nicht mehr regelmässig angewendet zu werden, schon die begründete und fortwährend geschürte Furcht davor reicht aus. Eine häufig beobachtete Art der massiven psychischen Gewalt ist das "Stalking" oder übersetzt das "Auflauern". Solche Gewalt wird vor allem nach einer Trennung ausgeübt mit dem Ziel, die Männer zu zermürben und zur Rückkehr in die Beziehung zu bringen. Das Stalking kann über Jahre hinweg andauern und den Bewegungsspielraum eines Mannes extrem einschränken. Deshalb beschränkt sich der Begriff der Häuslichen Gewalt nicht nur auf die Gewaltanwendung innerhalb der Familienwohnung. Es ist unwesentlich, wo sich diese Gewalt abspielt – in der gemeinsamen Wohnung, auf der Strasse, am Arbeitsplatz oder am Telefon.

Meist werden verschiedene Formen der Gewalt nebeneinander ausgeübt, um das Opfer einzuschüchtern und zu beherrschen. Gewalt wird eingesetzt, um das Opfer in seiner Entscheidungsfreiheit zu beschränken, um seine sozialen und finanziellen Ressourcen zu beschneiden und es für die eigenen Bedürfnisse gefügig zu machen. Die Folgen des andauernden Drucks auf das Opfer – Anpassung und "Gewöhnung", Unsicherheit und Verwirrung, Verzweiflung und Lähmung – können so ausgeprägt sein, dass Hilfe von aussen kaum angenommen wird. In die Häusliche Gewalt werden fast unvermeidlich auch die Kinder einbezogen. Sie sind Zeugen der Gewalt, werden als Mittel benutzt z.B. als Überbringer von Briefen oder sind Objekte von Entführungsdrohungen. Kinder sind manchmal aber auch ganz direkt betroffen. Das Wohl der Kinder, die der Gewalt zwischen ihren Eltern fassungslos und erschüttert gegenüberstehen und einer Misshandlung erst recht schutzlos ausgesetzt sind, ist deshalb immer besonders sorgfältig zu prüfen. Was oft dazukommt sind Umgangsrechtsverweigerung, Kindsentfremdung, Kindsentziehung, wo auch kinder sehr stark darunter leiden sowie Väter.

Kontext der Häuslichen Gewalt


Häusliche Gewalt findet im Kontext von emotionaler Nähe und sozialer Abhängigkeit statt. Die beteiligten Personen sind räumlich und wirtschaftlich eng ineinander verflochten. Diese persönliche Verstrickung, die Missachtung der partnerschaftlichen Solidarität und die Ausbeutung der Intimität, das Umschlagen einer Liebes- und Vertrauensbeziehung in offene Aggression unterscheidet die Gewalt in Ehe und Partnerschaft von derjenigen im öffentlichen Raum und macht sie für die Betroffenen so erschreckend. An die Gründung einer Familie werden besonders
hohe Erwartungen geknüpft. Je einseitiger und starrer die Lebensentwürfe und Rollenbilder sind, desto grösser wird die Gefahr, dass Enttäuschungen in Gewalt umkippen. So kann der Mann glauben, in seiner Rolle als Versorger versagt zu haben, wenn die Ehefrau mehr Selbständigkeit entwickelt, und zuschlagen, um seine Stellung zu festigen. Der Mann kann sich einreden, seine Rolle als Hüter des häuslichen Friedens nicht erfüllt zu haben, wenn die Frau zur Gewalt greift, und sich selbst die Schuld daran zuschreiben.



Bevor sie weiterlesen noch ein kleiner doppelter Aufruf der in die Geschichte eingeht und ein weiter Aufruf für Januar.



Vorurteile und Mythen


Im Umkreis der Häuslichen Gewalt existieren immer noch viele Vorurteile, ja eigentliche
Mythen. Eine blinde Übernahme solcher Vorurteile erschwert es den betroffenen Männern, über ihre Situation zu sprechen, verstärkt die bereits vorhandenen Schuldgefühle und verhindert letztlich, dass echte Hilfe geleistet werden kann. Dazu gehört namentlich die Behauptung,
Alkohol sei die Ursache der Männergewalt, die falsche Gleichsetzung von Gewalt mit Streit oder die Annahme, Gewalt in der Familie sei Privatsache. Ein anderes Ressentiment besteht darin, den Männern grundsätzlich zu unterstellen, sie hätten die Misshandlungen erfunden, um irgendwelche Vorteile zu erlangen – sich bei der Trennung die Wohnung zu verschaffen, eine Entschädigung herauszuholen oder sich am Mann für die erloschene Liebe zu rächen. Die Dunkelziffer bei Gewalttaten in der Familie ist sehr hoch. Männer verbergen und verharmlosen die erlebte Gewalt eher, als dass sie diese übertreiben. Die Meinung, Männer wollten sich mit falschen Anschuldigungen gegenüber ihren Frauen einen Gewinn erschleichen, erweist sich oft als Versuch, ihre Glaubwürdigkeit insgesamt anzuzweifeln und den Schein der "heilen Welt" zu wahren. Männer erfahren häufig, dass man es ihnen nicht abnimmt, wenn sie von erlittener Gewalt berichten. Im Gegensatz dazu wird Frauen, die möglicherweise unter Tränen beteuern, nie Gewalt angewendet zu haben, offenbar rascher geglaubt. Hier wird kaum danach gefragt, welches Interesse sie allenfalls haben könnten, von der Wahrheit abzulenken und die Verantwortung abzuschieben. Häusliche Gewalt muss endlich als das verstanden werden, was sie wirklich ist – als Verletzung der Menschenwürde und Eingriff in elementare Persönlichkeitsrechte, als grobes Unrecht und strafbare Handlung.



Mythen und Fakten zur häuslichen Gewalt


„Die ganze Debatte strotzt nur so von Vorurteilen. Was als Bestandteil autoritären Denkens angeprangert wird, wenn es gegenüber Farbigen, Behinderten, Arbeitslosen, religiösen Minderheiten, Homosexuellen in Erscheinung tritt, ist dann legitim, wenn es sich gegen Männer richtet. Regelmäßige Medienereignisse über vergewaltigte Mädchen sowie voll besetzte Frauenhäuser scheinen zu bestätigen, was inzwischen zum Grundtheorem einer fundamental-feministischen Politik geworden ist, die in Deutschland heute auch Regierungspolitik ist. Männer sollen sich wegen ihres Geschlechts gefälligst schämen.“

Wenn Medien und Politik sich der Gewalt im privaten Raum widmen, stehen Opfer und Täter meist von vorne herein fest: in heterosexuellen Beziehungen geht Gewalt demnach grundsätzlich vom Mann aus, denn Gewalttätigkeit ist ganz offensichtlich naturgegeben eine männliche Eigenschaft. Opfer sind folglich in den meisten Fällen die Frauen. Körperlich unterlegen, wehrlos, hilflos. Weil dem so ist, müssen Frauenhäuser her, in denen geprügelte Frauen Schutz vor ihren Peinigern finden.
Diese Forderung war von Anfang an ein zentrales Anliegen der modernen Frauenbewegung, als diese sich in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts formierte. Politik und Medien wurden für das Thema häusliche Gewalt gegen Frauen sensibilisiert, 1976 wurde in Berlin das erste deutsche Frauenhaus gegründet; inzwischen gibt es davon fast 400.

Es scheint also offenkundig so zu sein, dass Männern häufiger die Hand ausrutscht als Frauen. Und somit reichen die vielen Frauenhäuser längst nicht aus. Seit 1. Januar 2002 gilt in der Bundesrepublik das „Gewaltschutzgesetz“, das es der Polizei vor Ort ermöglicht, den gewalttätig Gewordenen für gewisse Zeit aus der gemeinsamen Wohnung zu verweisen. In ihren Verlautbarungen und Statistiken zu diesem Gesetz lassen Politiker und Polizeibehörden keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Gesetz vor allem zum Schutz von Frauen (und Kindern) dient und dass demnach in aller Regel Männer der Wohnung verwiesen werden. Alles klar also? Wozu dann noch diskutieren?

Frauen schlagen so häufig zu wie Männer

Weil nach allem, was eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema aussagt, das gängige Bild von der weitgehend alleinigen männlichen Täterschaft im Bereich heterosexueller Beziehungen nicht der Wirklichkeit entspricht. Frauen schlagen ihre Männer mindestens genauso häufig wie Männer ihre Frauen: Das belegen insgesamt 246 wissenschaftliche Forschungsberichte (187 empirische Studien und 59 vergleichende Analysen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit über 240.000 untersuchten Personen; Stand: September 2008). Länderübergreifend zeigen diese Untersuchungen auf, dass in Beziehungen die Gewalt entweder überwiegend von Frauen oder zu gleichen Teilen von beiden Partnern ausging.

Die Studien stimmen in ihren Erkenntnissen derart deutlich überein, dass in der Fachwelt nicht mehr der geringste Zweifel existiert: Häusliche Gewalt hat kein bestimmtes Geschlecht. Eine kommentierte, regelmäßig aktualisierte Bibliographie sämtlicher dieser Forschungsberichte, Studien und Analysen findet sich auf der Internetseite www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm.
Ähnliche Erkenntnisse liegen auch für Deutschland vor. Eine Studie des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) kam schon 1992 zu dem Ergebnis, dass 1991 in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt ca. 1,59 Mio. Frauen im Alter zwischen 20 und 59 Jahren mindestens einmal Opfer physischer Gewalt in engen sozialen Beziehungen wurden. Für Männer beträgt die entsprechende Anzahl 1,49 Millionen. 246.000 Frauen und 214.000 Männer dieser Altersgruppe waren im Untersuchungszeitraum von schwerer häuslicher Gewalt betroffen.

Das Bundesfamilienministerium veröffentlichte 2004 eine Pilotstudie „Gewalt gegen Männer“, in der u.a. auf Gewalt in Lebensgemeinschaften eingegangen wird (http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschun...,did=20558.html). Dort heißt es unter anderem: „Jedem vierten der befragten rund 200 Männer widerfuhr einmal oder mehrmals mindestens ein Akt körperlicher Gewalt durch die aktuelle oder letzte Partnerin, wobei hier auch leichtere Akte enthalten sind, bei denen nicht eindeutig von Gewalt zu sprechen ist. (…) Ungefähr fünf Prozent der Befragten haben im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt mindestens einmal eine Verletzung davongetragen. Der gleiche Anteil von Männern hat bei einer oder mehreren dieser Situationen schon einmal Angst gehabt, ernsthaft oder lebensgefährlich verletzt zu werden.“

2005 räumte das Bundesfamilienministerium denn auch ein: „Von körperlicher Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen scheinen Männer zunächst - rein quantitativ - in annähernd gleichem Ausmaß wie Frauen betroffen zu sein. Werden aber der Schweregrad, die Bedrohlichkeit und die Häufigkeit erlebter Gewaltsituationen einbezogen, dann zeigt sich, dass Frauen häufiger von schwerer und in hoher Frequenz auftretender Gewalt in Paarbeziehungen betroffen sind.“
(http://www.bmfsfj.de/Publikationen/gende...d-maennern.html) Die genannten Unterschiede in Schweregrad, Bedrohlichkeit und Häufigkeit von Gewalt sind in der Forschung indes umstritten. Der US-amerikanische Forscher Murray Straus fand bereits 1980 heraus, dass Frauen ihre geringere körperliche Stärke durch den Einsatz von Gewaltmitteln ausgleichen, „die gefährlich sind oder auf Distanz einsetzbar sind.“

Die Ergebnisse aus einer Übersicht von Studien zu schwerer Gewalt verdeutlichen, „dass von 23 Studien, die hierzu Angaben machen, der Großteil diese ‚Equalizerthese‘ zu bestätigen scheint. Frauen benutzen bei Gewalthandlungen zwischen Intimpartnern häufiger Waffen als Männer.“ 57,5 Prozent aller Gewalttaten unter Waffeneinfluss werden demnach von Frauen ausgeübt, Männer sind sogar zu 65,5 Prozent Opfer dieser Taten (zitiert nach: Bastian Schwithal, Weibliche Gewalt in Partnerschaften, Dissertation 2004, S. 136).

"Blinde Flecken" in der Wahrnehmung

Ungefähr jeder vierte damals befragte Mann berichtet also über Gewalthandlungen seiner Partnerin. Das ist in etwa die gleiche Größenordnung wie bei Frauen. Denn laut der Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland – eine repräsentative Untersuchung zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland“ vom Bundes-Frauenministerium aus dem Jahr 2007 (http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikat...,did=20530.html) wurde mindestens jede vierte Frau in Deutschland zwischen 16 und 85 Jahren im Laufe ihrer Partnerschaft von ihrem Mann geschlagen oder musste sexuelle Übergriffe über sich ergehen lassen. Bei den älteren Frauen sind in diese Statistik natürlich auch die besonderen Gewalterfahrungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit mit eingeflossen. In einem späteren Abschnitt heißt es dann: „Es handelt sich allerdings um ein breites Spektrum unterschiedlich schwerwiegender Gewalthandlungen, die innerhalb der Paarbeziehungen verschieden ausgeprägt und kontextuell eingebettet waren.“ Demnach treten auch hier, wie bei den Männern, sowohl leichtere als auch schwerere Formen von Gewalt auf, wobei auch verbale Bedrohungen und „wütendes Wegschubsen“ als häusliche Gewalt gezählt wurden (http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Re...fj,rwb=true.pdf).

Angesichts dieser deutlichen Parallelen muss es verwundern, dass die Gefährdung von Frauen durch Männergewalt so überaus häufig thematisiert wird, während die in vergleichbarem Umfang vorkommende Gewalt von Frauen an Männern offensichtlich einem gesellschaftlichen Schweigegelübde unterliegt. Die Verfasser des Buches „Gewalt gegen Männer“ (erschienen 2007 im Verlag Barbara Budrich) merken hierzu an: „Auch wenn die Partnergewalt gegen Frauen insgesamt häufiger und folgenreicher ist (beziehungsweise sein sollte), so sind die Opferzahlen bei Männern doch eindeutig zu hoch, um sie zu ignorieren. Wenn beispielsweise auf vier misshandelte oder geschlagene Frauen ‚nur‘ ein misshandelter oder geschlagener Mann kommen würde, so ergibt dies immer noch eine erschreckend große Zahl von Männern, für die es bisher so gut wie keine Hilfsangebote gibt.“

Es ist der Frauenbewegung ohne Zweifel gelungen, die Diskussion über häusliche Gewalt auf die Perspektive „der Mann ist grundsätzlich Täter, die Frau Opfer“ zu verengen. Dabei geraten auch schon einmal die Maßstäbe durcheinander. So haben geprügelte Frauen inzwischen sogar einen eigenen Gedenktag. 1999 eingeführt von der Vollversammlung der Vereinten Nationen, wird der 25. November landauf, landab als „Tag gegen Gewalt an Frauen“ begangen. Historischer Hintergrund ist die Verschleppung und Ermordung von drei(!) Frauen (und ihrer Ehemänner, was indes verschwiegen wird) in der Dominikanischen Republik durch Soldaten des damaligen Diktators Trujillo, da sie sich gegen das Regime zur Wehr gesetzt hatten. Zweifellos eine menschliche Tragödie, allerdings völlig ohne Bezug zur häuslichen Gewalt und auch keine Gewalt gegen Frauen im eigentlichen Sinne, sondern Gewalt gegen Andersdenkende. Doch wieviele Männer während dieser Diktatur ums Leben kamen, erfährt man nicht. Auch der Umstand, dass Jungen und Männer in kriegerischen Konflikten, während Diktaturen und politischen Unruhen weit häufiger ihr Leben lassen müssen als Frauen, hat die UN bislang nicht dazu bewogen, einen Gedenktag gegen Gewalt an Männer einzuführen. Anbieten würde sich hier beispielsweise der 7. Juli. An diesem Tag im Jahr 1995 wurden rund 8.000 Jungen und Männer in Srebrenica von serbischen Soldaten allein auf Grund ihres Geschlechtes gefoltert und hingerichtet, während Frauen und Mädchen zwar die Stadt verlassen mussten, aber wenigstens am Leben blieben.

Die Wahrheit hat es schwer

In der Öffentlichkeit sind solche Einwände, Bedenken und Fakten, die sich gegen den „Gewalt an Frauen“-Hype stellen, nur selten zu lesen. Politik, Medien, Polizei, Justiz und Wohlfahrtsverbände verbreiten mehr oder weniger einheitlich die feministische Sicht der Dinge. So verwundert es nicht, dass diese von der Mehrheit der Bevölkerung ungefragt übernommen wird. Das Erstaunen derjenigen, die erfahren, wie es sich wirklich verhält, ist daher oft groß.

Die Situation männlicher Opfer häuslicher Gewalt ist mit derjenigen der Frauen Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre vergleichbar. Auch sie stießen seinerzeit auf Unglauben, Ignoranz und öffentliches Desinteresse. So wie das Schicksal verprügelter Frauen seinerzeit im Mittelpunkt der Aktivitäten der Frauenbewegung stand, so kämpft die Männerbewegung heute darum, dass häusliche Gewalt gegen Männer kein Tabuthema bleibt, sondern verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Im Internet finden sich mittlerweile viele Seiten, auf denen über Gewalt gegen Männer im privaten Umfeld informiert wird und auf denen Ehrenamtliche ihre Hilfe anbieten. Auch Presse, Rundfunk und Fernsehen berichten inzwischen gelegentlich über Hintergründe und Einzelfälle. Nur die Politik ist, wie allgemein bei Männerthemen, noch nicht so weit. Häusliche Gewalt wird auf Internetseiten, in Pressemitteilungen und Broschüren wie eh und je als Phänomen männlicher Täter und weiblicher Opfer dargestellt. Bis zu dem Tag, wo männliche Betroffene dieselbe Unterstützung erhalten wie weibliche, scheint es noch ein weiter Weg zu sein. Langfristig wird sich dies sicherlich ändern, da der Bewusstseinswandel irgendwann auch vor den politisch Handelnden nicht halt machen wird. Wünschenswert wäre es, wenn beim einzelnen Opfer privater Gewalt dereinst nicht mehr dessen Geschlecht im Vordergrund stünde, sondern sein persönliches Schicksal und sein Bedürfnis nach Hilfe. Bis dahin ist noch viel zu tun.





Manipulationen, Halbwahrheiten, Verdrehungen: Die gängigsten Irrtümer über häusliche Gewalt und deren Widerlegung


Wer sich eingehend mit der Berichterstattung über häusliche Gewalt gegen Frauen beschäftigt, wird dabei immer wieder auf bestimmte Aussagen, Thesen und statistische Daten stoßen, die dazu dienen sollen, das Problem und seine Ausmaße zu beziffern und zu veranschaulichen.
Mit einigen dieser Darlegungen möchten wir uns in den folgenden Abschnitten näher beschäftigen, um deutlich zu machen, dass es sich bei ihnen größtenteils um manipulative Falschaussagen, Halbwahrheiten, Tatsachenverdrehungen und kreative Auslegungen von Statistiken handelt.
Klicken Sie einfach auf einen der Punkte in der folgenden Aufstellung, um zu der Behauptung und deren Widerlegung bzw. Kommentierung zu gelangen.


• „Gewalt gegen Frauen ist ein Tabuthema“

• „Nur 5-10 Prozent der Opfer sind Männer“

• „Jede dritte Frau wird Opfer häuslicher Gewalt“

• „Gewalt ist eine der häufigsten Todesursachen von Frauen“

• „Häusliche Gewalt ist die häufigste Verletzungsursache von Frauen“

• „Häusliche Gewalt kommt in allen sozialen Schichten vor“

• „Wer als Kind Gewalt erlebt hat, übt später häufig selber Gewalt aus“

• „Jährlich flüchten 40.000 Frauen in Deutschland in Frauenhäuser“

• „Das Gewaltschutzgesetz schützt Frauen vor gewalttätigen Partnern“

• „Für gewalttätige Männer werden Trainingskurse angeboten“

• „Männer wenden Gewalt an, um Macht über die Frauen auszuüben“


Weiterführende Informationen und Hilfsangebote




Stand der in den Texten verwendeten Links: März 2009



Gewalt gegen Männer ist ein bekanntes, aber weitgehend „unsichtbares“ Phänomen. Das Buch versucht erstmals den gesamten Umfang der Gewalt gegen Männer (durch andere Personen) zu umreißen. Grundlage ist dabei die erste deutsche qualitative und quantitative Pilotstudie zu Gewalt gegen Männer.

Gewalt durch andere Personen trifft Männer und Jungen auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Militär, im Krieg und im häuslichen Bereich. Gewalt gegen Männer und gegen Jungen wird in körperlicher, psychischer und sexualisierter Form ausgeübt. Sie ist so alltäglich, dass sie kaum ins Bewusstsein dringt. Zudem folgt sie nicht den klassischen Täter-Opfer-Schemen: Gewalt wird eben nicht nur überwiegend von Männern ausgeübt, sie trifft auch überwiegend Männer. Mit der Konzentration auf den männlichen Täter verschwindet das männliche Opfer meist aus dem Blickfeld.

Durch die Identifikation der meisten Männer und Jungen damit, wie ein ‚echter Mann’ und ein ‚echter Junge’ zu sein hat, verschwindet die widerfahrene Gewalt aus dem Bewusstsein des Opfers und wird als Normalität männlichen Lebens empfunden. Auf der Grundlage der ersten deutschen Pilotstudie über Gewalt gegen Männer verschaffen die Autoren einen Überblick über die Gewalt, die Männern in Deutschland als Erwachsene, als Kinder und als Jugendliche widerfährt. Gewalt im Zusammenhang mit Krieg und Vertreibung wie auch auf Gewalt im Militär kommen ebenso zur Sprache. Durch zahlreiche Interviewausschnitte und Fallgeschichten werden die gefundenen Ergebnisse illustriert.

Gewalt gegen Männer und Jungen wird dadurch plastisch und erfahrbar. Mit der Studie und dem vorliegenden Buch wird erstmals versucht, das Thema umfassend zu beleuchten. Die Autoren greifen dabei nicht nur auf Daten der eigenen Untersuchung zurück, sondern geben auch einen Überblick über die Forschungslage in den einzelnen Feldern. Sie skizzieren die Lücken der bestehenden Forschung und geben einen Ausblick auf einen Handlungsbedarf von Politik, Forschung und praktischer Unterstützung für männliche Gewaltopfer.

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Gewalt gegen Männer

Auch Männer werden Opfer häuslicher Gewalt. Darüber wird jedoch kaum berichtet. Warum? Entsprechende empirische Daten sind kaum vorhanden und das Interesse der Forscher und Medien ist bescheiden. Es ist jedoch eine Tatsache, dass Frauen physisch schwerer verletzt werden, wodurch Gewalt gegen Frauen sichtbarer wird. Hinzu kommt, dass Männer viel eher leugnen, Opfer ihrer Partnerin geworden zu sein als umgekehrt.

Die meisten Männer berichten über psychische Gewalt in Form von Kränkungen und Demütigungen verbaler Art seitens der Partnerinnen. Physische Gewalt wird hingegen meistens nicht nach aussen kommuniziert. In der Gesellschaft ist dass Verständnis für häusliche Gewalt, welche sich gegen Männer richtet, durch die körperliche Überlegenheit des Mannes nur bedingt vorhanden. Darüber hinaus haben Männer eine andere Wahrnehmung als Opfer physischer Gewalt, wodurch sich Frauen eher als Opfer bezeichnen als Männer. Studien haben ergeben, dass Frauen etwa doppelt so oft mit Gegenständen nach dem Partner werfen. Darüber hinaus wird deutlich, dass Frauen häufiger treten als Männer oder mit einem Gegenstand schlagen als Männer, die wiederum zu einem höheren Anteil ihre Partnerin verprügeln sowie Schuss- oder Stechwaffen benutzen.

Warum aber verbleiben geschlagene Männer bei ihrer Parnerin? Die Beweggründe sind: Erfahrungen mit Gewalt in der Herkunftsfamilie, nur leichte oder seltene Gewalttätigkeiten sowie mangelnde Alternativen zum Leben mit dem gewalttätigen Partner. Dazu kommt, dass sich viele Männer die Finanzierung von zwei Haushalten nicht leisten können, gleichzeitig die Stigmatisierung ihrer Umwelt als Geschiedene fürchten und durch ihren Verbleib die Kinder schützen wollen.

"Das Bild der um sich schlagenden Frau und Mutter passt nicht recht zur Opferrolle, die der Frau und zur Täterrolle, die dem Mann zugeschrieben wird. Die Frau ist selbst dann noch Opfer, wenn sie selbst gewalttätig ist - als Opfer der Unterdrückung in der Gesellschaft und in der Familie misshandelt sie ihre Kinder, die eine noch schäwchere Position einnehmen als sie selbst. Die Tötung des Ehemannes ist entschuldigt, wenn die Frau glaubhaft machen kann, dass er sie wiederholt misshandelt hat. Ein Mann, der seine Frau tötet, um ihren Misshandlungen zu entgehen, wird weniger Verständnis finden." (A. Habermehl - Gewalt in der Familie)

"In der Diskussion über Gewalt gegen Männer wird häufig die Ansicht vertreten, dass Frauen Gewalt viel häufiger als Männer aus Notwehr oder als Reaktion auf die vorherige Gewaltanwendung ihrer männlichen Partner anwendeten. Männern wird also üblicherweise zugeschrieben, mit Gewalthandlungen begonnen zu haben. Dies bedeutet, dass Männer selbst dafür verantwortlich gemacht werden, wenn sie Opfer von Gewalthandlungen ihrer Frauen werden." (J. Gmünden - Gewalt gegen Männer in heterosexuellen Intimpartnerschaften)

In einer Studie von M.A. Straus wurde der Nachweis erbracht, dass die Raten schwerer Gewalt gegen Männer etwa gleich hoch sind wie jene gegen Frauen!

Artikel in der Sonntagszeitung vom 12.11.2006: Immer mehr gewalttätige Frauen. Von Catherine Boss. Auszüge:

Diesen Frühling weisen die Kantone erstmals die Fälle häuslicher Gewalt in ihren Statistiken aus. Dabei zeigt sich Erstaunliches: Die Zahl der Frauen als Täterinnen ist höher als erwartet. Im Kanton St. Gallen wurden beispielsweise von 135 Straftaten 47 von Frauen verübt. Das macht einen Frauenanteil von 34 Prozent aus. ... Dies erstaunt die Fachleute. "Ich habe zweimal hinschauen müssen, als ich die Zahlen sah", sagt Jürg Stacher von der Kriminalpolizei der Stadt Bern. "Es hat uns überrascht, dass so viele Frauen bei Konflikten mit Gewalt reagieren", sagt auch Reinhard Heizmann, Amtsleiter der Bewährungshilfe in St. Gallen. ...





Gewalt gegen Männer
Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Männer

Männer leben gefährlich, sie sind Gewalt ausgesetzt, und diese Gewalt ist alltäglich. Ein falscher Blick um 23.00 Uhr in der S-Bahn und der Mann riskiert, von einem aggressiv geladenen, andern Mann angegriffen zu werden. Gewalt gegen Männer wird im öffentlichen Raum überwiegend von Männern ausgeübt. Weibliche Täter mit männlichen Opfern sind in diesem Raum vergleichsweise selten.

Die Gewaltformen gegen Männer sind vielfältig und reichen von physischer (seelischer) und psychischer (körperlicher) bis zu struktureller Gewalt. Diese dritte Form der Gewalt äussert sich z.B. in der Diskriminierung nichtverheirateter Väter beim Sorgerecht, beim Militär- und Zivildienst als Zwangsdienste nur für Männer, bei der Ausgrenzung in Behörden.

Gewalt von Frauen gegen Männer findet überwiegend im privaten Raum (familiärer Bereich in heterosexuellen Beziehungen) statt. Diese Art von Gewaltausübung darf man sich jedoch nicht so vorstellen, dass dort dauernd geprügelt wird, wie uns das z.B. in der Diskussion um Männergewalt gegen Frauen als Normalzustand verkauft wird. In Zweierbeziehungen kommt v.a. die leichte und mittlere Gewaltausübung gegenüber Männern vor. Die schwere und andauernde Gewaltausübung gegen Männer ist daher nicht geeignet, das Problem in seiner Gesamtheit zu spiegeln.

Verbale (psychische) Gewalt gegen Männer fängt bei abwertenden Worten des Chefs an: "Das haben Sie stümperhaft gemacht". Und sie setzt sich fort durch Beschimpfungen durch die Ehefrau: " Du bist eine Niete, ein Trottel, ein Versager, ein Idiot".

Die anfänglich psychische Gewalt kann in massiver körperlicher (physischer) Gewalt enden. Massive Attacken und Übergriffe durch Täterinnen gefährden und zerstören die seelische und körperliche Integrität des betroffenen Mannes. Psychische Übergriffe können aber die zumindest gleichen, wenn nicht schlimmeren Folgen haben als körperliche.

Umgang mit Gewalterfahrungen

Besonders gefährdet sind Männer, die schon als Kind in starkem Masse Opfererfahrungen machen mussten. Diese Männer haben frühzeitig in ihrer Sozialisation gelernt, Opfer zu sein. Oftmals haben sie zu sich selbst einen schlechten Kontakt, spüren sich kaum, sie wissen auch nicht um die Wut, die Angst und die Trauer.

Wenn diese Männer die Opferrolle verlassen wollen, lernen sie, Kontakt zu sich selbst und zur Umwelt aufzunehmen. Dabei geht es u.a. darum, die eigenen Grenzen zu erspüren und Grenzverletzungen durch andere als solche wahrzunehmen und Handlungsmuster zu erlernen, wie die eigenen Grenzen geschützt werden können. Männer, die in der Kindheit massiven Traumatisierungen wie Misshandlung, Missbrauch oder Vernachlässigung ausgesetzt waren, erlernen die dazu nötigen Lernschritte am besten in einem geschützten und unterstützenden Umfeld.

Statistische Angaben zu weiblicher Gewalt

Nach Angaben politisch Verantwortlicher sollen nur 5 - 10 % der Opfer häuslicher Gewalt Männer sein. Demgegenüber müsste von 90 - 95 % Frauen als Opfer häuslicher Gewalt ausgegangen werden. Bedauerlicherweise werden keine Angaben zur Quelle für diese Zahlen gemacht. Kriminalstatistiken hierzu sind wenig brauchbar, da sie nichts über die Täter-Opfer-Relation aussagen und zum anderen nur die zur Anzeige gebrachten mutmasslichen Straftaten registriert werden.

Aus einer Auswertung aus Baden-Württemberg (Sven Höfer, in Kriminalistik, 11/2001) geht hervor, dass innerhalb der zur Anzeige gekommen 39'488 Körperverletzungsdelikten in 19 % der Fälle die Täterinnen weiblich und die dazugehörigen Opfer männlich sind.

Ergebnisse der Dunkelfeldforschung gehen jedoch von einer annähernd gleich hohen Anzahl von Männern und Frauen aus, die in häuslicher Gemeinschaft Gewalttätigkeiten ausüben. Eine der wenigen umfangreichen Dunkelfelduntersuchungen, die über das Ausmass familiärer Gewaltanwendung vorliegen, lässt erkennen, dass es in fast jeder dritten Familie seit der Eheschliessung zu Gewalttätigkeiten zwischen den Partnern gekommen war, wobei etwa ebenso viele Frauen ihre Männer schlugen wie umgekehrt (Strauss et al., 1980).

In Deutschland wurden im Jahr 1991 ca. 1,5 Millionen Männer zwischen 20 und 59 Jahren mindestens einmal Opfer physischer Gewalt in "engen sozialen Beziehungen". 214'000 Männer dieser Altersgruppe wurden sogar Opfer schwerer physischer Gewalthandlungen

Lösungsansatz: Ein Männerhaus muss her!

Wenn Frauen es zu Hause nicht mehr aushalten oder sie Gewalt vom Partner erfahren, so können sie die Möglichkeit nutzen, für eine gewisse Zeit in einem Frauenhaus unterzukommen. Dort werden sie sozialpädagogisch betreut, auf Behördengängen begleitet, etc. In der Schweiz gibt es derzeit 18 Frauenhäuser.

Wenn Männer es zu Hause nicht mehr aushalten, wenn sie andauernde oder sich wiederholende physische oder psychische Gewalt von der Partnerin erfahren, müssen sie auf sich selbst gestellt nach einem Neuanfang suchen. Vielen Männern gelingt es, die notwendigen Schritte allein zu tun. Andere Männer dagegen sind mit der Krisensituation überfordert. Adäquate Beratungs- und Unterstützungsangebote, die sich gezielt an Männer in solchen kritischen Lebenslagen wenden, gibt es bis anhin kaum, Familienberatungsstellen fühlen sich für die Zielgruppe Männer nicht zuständig. Männerhäuser tun daher auch in der Schweiz Not!



worum geht es

an dieser stelle kämpfen wir gegen die fortlaufende unterdrückung und finanzielle ausbeutung der männer durch die frauen. wir bieten allen männer die gelegenheit aufzumucken und zu rebellieren.

männer der freien welt, schreibt uns und wir werden euch gehör verschaffen. wir kämpfen mit euch und für euch....für eine bessere, männerfreundlichere welt!

Laut Bericht des Kantons Bern jeder zehnte Fall häuslicher Gewalt durch Frauen

Bei häuslicher Gewalt ist in mindestens jedem zehnten Fall der Mann das Opfer. Dies zeigt ein Bericht der Fachkommission für Gleichstellungsfragen des Kantons Bern. Die Experten wollen damit die Öffentlichkeit für dieses Tabuthema sensibilisieren.



»Wir wollen die Augen nicht vor Unangenehmem verschliessen«, sagte Kommissionspräsidentin Dori Schaer am Mittwoch vor den Medien. Deshalb habe die Kommission beschlossen, dieses Tabuthema aufzugreifen, auch wenn sie sich bewusst sei, dass es leicht missverstanden werden könne. Sie wolle aber auf keinen Fall die von Männern ausgehende Gewalt relativieren, die schwerer wiege als umgekehrt.

Der Bericht soll insbesondere bestehende Opfer- und Täterklischees aufbrechen. Verschiedene kantonale Polizeistatistiken zeigen nämlich laut den Verantwortlichen, dass auf neun Männer eine Frau kommt, die in der Partnerschaft gewalttätig wird. Gewalt durch Frauen konzentriere sich zudem nicht auf einen bestimmten Bevölkerungskreis, sondern geschehe quer durch alle Schichten. Weiter hält der Bericht fest, dass Mütter und Väter etwa zu gleichen Teilen Gewalt gegen Kinder ausüben. Ein besonderes Tabu stelle hier die sexuelle Gewalt dar. Der Anteil der Täterinnen liege gemäss verschiedenen Schätzungen bei neun bis zehn Prozent.

Die Kommission will mit ihrem Bericht »Wenn Frauen gewalttätig werden: Fakten kontra Mythen. Ausübung von häuslicher Gewalt ist nicht auf Männer beschränkt« insbesondere die Öffentlichkeit sensibilisieren. Zudem müssten Datenlücken geschlossen werden und Verbesserungen im Beratungsangebot geprüft werden. Auch sollen die zuständigen Fachleute entsprechend weitergebildet werden.

Erleichtert, dass »endlich ein solcher Bericht vorliege«, zeigte sich Andreas Jost von der Berner Fach- und Beratungsstelle »StoppMännerGewalt«. Bei Gesprächen mit seinen Klienten merke er immer wieder, dass gewalttätige Frauen aus Männersicht nicht ernst zu nehmen seien. Es gebe Männer, die lachen, wenn sie erzählen, dass ihre Partnerin sie im Schlaf mit einem Messer habe ermorden wollen.

Dementsprechend melden sich Männer, die Opfer von weiblicher Gewalt wurden, auch selten. Laut den Fachleuten braucht es hier ein Umdenken in der Gesellschaft. Claudia Fopp, Leiterin des Berner Interventionsprojekts gegen häusliche Gewalt, befürchtet sonst einen Teufelskreis: »Das Verleugnen des Opferseins fördert auch wieder die Täterschaft.«

Gewalttätige Frauen sollen kein Tabuthema mehr sein



Betroffene Männer häuslicher Gewalt und am Thema Interessierte können sich wenden an:

Thomas Völlmin wenden unter Kontakt



Geschätzte leser nach langer ausgiebeiger Rechersche über Häuslicher Gewalbetroffener Männer, musste ich feststellen das es sehr weing gibt einige einzelne die wir hier auf der Hompage finden oder in Deutscher Selbstilfegruppen. Auch durfte ich als selbst Häuslichergewalt Betroffener feststellen das es absolut keine Männer Kinder Häuser gibt in der gesamten Schweiz, deshalb hier gemeinsam mit der Männerpartei der Schweiz einen Spenden aufruf Info, im weiteren einen Spenden aufruf für die Navachostiftung die sich für Gewaltbetroffene Väter und Kinder einsetzen wird Navacho-Stiftung und Navacho Sozial. Auf der Hompage findet ihr meine Lebensgeschichte und die meines Sohnes mit allen Erfahrungen der Häuslichen Gewalt. auch wenn Ihr noch etwas gedult haben müsst.



Diese Homepage ist Männern und Kindern gewidmet, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Dabei sind meistens Männer und Kinder betroffen, die von ihrer Partnerin und Mutter häusliche Gewalt erlitten.
Es ist überaus wichtig, dass betroffene Männer und Kinder endlich das Schweigen brechen! Wir haben nämlich auch unsere Rechte und sollten diese bedingungslos einfordern. Bei häuslicher Gewalt gegen Männer und Kinder handelt es sich nicht nur um Einzelfälle. Die Politiker negieren dieses Problem und die Beamten tun nichts dagegen. Wenn Männer und Kinder sich gegen ihre Partnerinnen und Mutter wehren laufen sie Gefahr, dass sie sich strafbar machen. Das Verhalten der Fachleute und Machthaber ist sehr verlogen!
Wir Männer und Kinder wollen kein Mitleid, wir wollen Unterstützung und unsere Rechte!



Bis die Seite wieder vollumfänglich steht, steht das Navacho Forum und der Der Coole Chat I.A zur verfügung!





In dir muss Brennen was du weitergeben willst, Helfen Statt reden, Hinsehen statt wegsehen, Stehenbleiben und Handeln heute nicht erst Morgen


Bei Fragen können sie über Kontakt los werden. Im weiteren können sie im Navacho Forum Mitreden.


Dieses Forum ist Kindern und Männern gewidmet, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Dabei sind meistens Kindern und Männern betroffen, die von ihrer Mutter und Partnerin Häusliche Gewalt erlitten.
Es ist überaus wichtig, dass betroffene Kinder und Männer endlich das Schweigen brechen! Wir haben nämlich auch unsere Rechte und sollten diese bedingungslos einfordern. Bei häuslicher Gewalt gegen Kinder und Männer handelt es sich nicht nur um Einzelfälle. Die Politiker negieren dieses Problem und die Beamten tun nichts dagegen. Wenn Kinder und Männer sich gegen ihre Partnerinnen und Mutter wehren laufen sie Gefahr, dass sie sich strafbar machen. Das Verhalten der Fachleute und Machthaber ist sehr verlogen!
Wir Kindern und Männern wollen kein Mitleid, wir wollen Unterstützung und unsere Rechte!







Neue Studie: Männer häufiger Opfer von Gewalt als Frauen
Beide Geschlechter sind fast gleich oft Täter - aber Männer schlagen häufiger, Frauen wählen subtilere Mittel



Berlin - Erst gestern erreichte die Berliner Männerberatungsstelle ein erneuter Hilferuf. "Meine Freundin hat mich zum wiederholten Male aus unserer Wohnung ausgesperrt", schreibt ein Mann und schildert: "Wir haben einen fünf Monate alten Sohn. Unser häusliches Leben ist geprägt von ihrer Aggression. Sie kratzt meine Hände blutig und schlägt mich ins Gesicht, wenn ich nicht mache, was sie will. Früher ging es um angeblich zu wenig Zuneigung in Form von Küssen, jetzt ist es meine Rolle als Ernährer, die sie benutzt, um mich zu terrorisieren. Unsere Freunde kann und möchte ich nicht für eine Übernachtung heranziehen. Die Sache nimmt mich sehr mit. Für heute, wie schon oft zuvor, weiß ich nicht, wo ich übernachten soll."


Notrufe wie dieser sind kein Einzelfall. Das legt eine neue, noch unveröffentlichte Studie über Gewalt gegen Männer nahe. Sie belegt: Gewalt ist nicht immer männlich, die Opfer sind nicht immer Frauen. Der Studie zufolge sind Männer und Frauen nahezu gleich oft Täter: Etwa 30 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer üben Gewalt aus. Männer werden häufiger Opfer von Gewalt. Laut Studie gaben 45 Prozent der befragten Männer an, Gewalt erlitten zu haben, im Vergleich zu 41 Prozent der Frauen. Am häufigsten findet Gewalt in der Familie statt.

Für die Untersuchung mit dem Titel "Männer - die ewigen Gewalttäter?" wurden 1470 Männer und 970 Frauen im Auftrag der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befragt. Die Studie stützte sich dabei nicht nur auf den herkömmlichen Gewaltbegriff. Erfasst wurden neben heftiger physischer Gewalt (Tritte, Faustschläge, Bedrohung mit einer Waffe) auch subtilere Formen. So sollten die Befragten angeben, ob sie in den vergangenen zwölf Monaten schon einmal gestoßen, beworfen, beleidigt, bedrängt oder beschimpft oder angeschrien wurden. Dabei zeigte sich, dass Männer stärker zu sichtbarer physischer Gewalt tendieren. Frauen neigen hingegen stärker dazu, andere Menschen massiv zu kontrollieren oder verbale Gewalt auszuüben.

So gaben 32 Prozent der "gewaltaktiven" Frauen an, im vergangenen Jahr jemanden beleidigt, beschimpft oder angeschrien zu haben, aber nur 22 Prozent der gewalttätigen Männer. Knapp elf Prozent der gewalttätig gewordenen Männer sagten, sie hätten jemanden geprügelt, zusammengeschlagen oder mit einer Waffe bedroht; bei den Frauen waren es nur fünf Prozent. Wenn Männer gewalttätig werden, sind sie es meist gegen Fremde. 30 Prozent der männlichen Gewalttaten treffen Menschen, die die Täter zuvor nicht kannten. Gewalt von Frauen richtet sich hingegen am häufigsten gegen den eigenen Partner.

Während Gewalt gegen Frauen ein viel beachtetes Thema in der Öffentlichkeit ist, führen Männer, die zu Opfern werden, in der Regel ein Schattendasein. Im Jahr 2000 antwortete die damalige Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD) auf die Frage, ob sie ein Männerhaus plane: "Nein, ich denke, das ist nicht nötig. Wenn Männer keine Gewalt anwenden, brauchen sie auch keine Zufluchtsorte." 2004 wurde vom Bundesfamilienministerium die Pilotstudie Gewalt gegen Männer veröffentlicht: Elf Prozent der befragten Männer gaben an, dass sie von ihrer Partnerin körperlich angegriffen wurden. Fragte man im Bundesfamilienministerium damals nach, hieß es dennoch: "Das Thema häusliche Gewalt gegen Männer ist keines, das bei uns prioritär bearbeitet wird."

Der Berliner Familientherapeut Peter Thiel bietet Männern in Krisensituationen Beratung und Zuflucht. "Männer fahren nachts mit der S-Bahn kreuz und quer durch die Stadt. Weil ihnen die Frau den Weg zum Schlafzimmer verstellt hat, oder sie schlafen auf der Parkbank, weil ihre Frau betrunken ist und herumschreit", sagt Thiel. Langfristbetreuung kann er nicht bieten, wohl aber Unterbringung für etwa eine Woche. Betroffene können anschließend im Berliner Krisenhaus der Caritas für bis zu drei Monate unterkommen. In Berlin hat sich ein Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Männern gebildet, das Opfer häuslicher Gewalt betreut. Zu Thiel und seinen Helfern kommen nicht nur Männer aus bildungsfernen Schichten: "Es suchen auch viele Akademiker unsere Hilfe, gebildete, nette Leute." Thiel hat es aufgegeben, beim Berliner Senat um finanzielle Unterstützung zu bitten, zu oft sei ihm diese verweigert worden, sagt er.

"Männer als Opfer von Gewalt - sowohl von männlicher als auch von weiblicher - waren in der Vergangenheit nicht im Blick der Politik", sagt auch Martin Rosowski, Leiter der Männerarbeit der EKD, die die Untersuchung in Auftrag gab. Die Studie zeige aber, dass es sich dabei keineswegs um ein "marginales" Problem handele. Deshalb müsse nun ein Netz an Angeboten aufgebaut werden, das auch diesen Aspekt berücksichtige. Männerhäuser im klassischen Sinne hält Rosowski dabei nicht für sinnvoll, wohl aber "Ausweichmöglichkeiten" für Männer, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Wichtig seien auch therapeutische Maßnahmen, die die "Beziehungsdynamiken" gewalttätiger Konflikte stärker in den Blick nehmen.

Die Gewalt-Studie der Männerarbeit beschreibt auch die verschiedenen Facetten von Gewalt. So sind Männer häufiger gegen die eigenen Eltern aggressiv, Frauen hingegen häufiger gegen die eigenen Kinder. Letzteres liege auch daran, dass Frauen in der Regel die meiste Erziehungsarbeit leisteten, sagt Peter Döge vom Institut für anwendungsorientierte Innovations- und Zukunftsforschung, der die Studie verfasst hat. Sie bestätigt auch, dass Gewalt in allen Bildungsmilieus anzutreffen ist. Während Männer aus den sogenannten bildungsfernen Schichten öfter zuschlagen, neigen Männer aus dem akademischen Milieu eher zu verbaler Gewalt.

Ein wichtiger Faktor für die Frage, ob Männer zu Tätern werden, ist die eigene Kindheit. Männer, die ihre Kindheit eher negativ beurteilen, sind häufiger gewalttätig als Männer mit glücklicher Kindheit. Männliche Gewalttäter sind außerdem eher Pessimisten: 20 Prozent der männlichen Täter, aber nur fünf Prozent der Männer, die keine Gewalt ausüben, bewerten ihr Leben eher düster. Den größten Einfluss aber hat die eigene Gewalterfahrung: 80 Prozent der männlichen Täter waren zuvor selbst Opfer von Gewalt.





USA: Mehr Männer als Frauen sind Opfer von Vergewaltigungen
Publiziert am 13. Oktober 2013

CC-BY-NC-ND 2.0 Valeri Pizhanski
CC-BY-NC-ND 2.0 Valeri Pizhanski

In den USA sind mehr Männer als Frauen Opfer von Vergewaltigungen, berichtet der Daily Mail. Die Zahlen stammen von 2008, es dürfte sich aber wenig geändert haben an der Lage. Der Grund, warum diese Verbrechen so 1a ignoriert werden können liegt wohl darin, dass die Mehrheit der Fälle in Gefängnissen stattfindet, und davon hat Amerika ja nun mal eine ganze Menge.

More men are raped in the U.S. than woman, according to figures that include sexual abuse in prisons.
In 2008, it was estimated 216,000 inmates were sexually assaulted while serving time, according to the Department of Justice figures.
That is compared to 90,479 rape cases outside of prison.

Mit eine Rolle dürfte dabei die Einstellung vieler Menschen spielen, dass ein z.B. männlicher Schwarzer im Gefängnis weniger Anrecht darauf hat nicht vergewaltigt zu werden, als eine weiße Frau nachts allein im Park.





Gewalt gegen Männer
Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Männer

Männer leben gefährlich, sie sind Gewalt ausgesetzt, und diese Gewalt ist alltäglich. Ein falscher Blick um 23.00 Uhr in der S-Bahn und der Mann riskiert, von einem aggressiv geladenen, andern Mann angegriffen zu werden. Gewalt gegen Männer wird im öffentlichen Raum überwiegend von Männern ausgeübt. Weibliche Täter mit männlichen Opfern sind in diesem Raum vergleichsweise selten.

Die Gewaltformen gegen Männer sind vielfältig und reichen von physischer (seelischer) und psychischer (körperlicher) bis zu struktureller Gewalt. Diese dritte Form der Gewalt äussert sich z.B. in der Diskriminierung nichtverheirateter Väter beim Sorgerecht, beim Militär- und Zivildienst als Zwangsdienste nur für Männer, bei der Ausgrenzung in Behörden.

Gewalt von Frauen gegen Männer findet überwiegend im privaten Raum (familiärer Bereich in heterosexuellen Beziehungen) statt. Diese Art von Gewaltausübung darf man sich jedoch nicht so vorstellen, dass dort dauernd geprügelt wird, wie uns das z.B. in der Diskussion um Männergewalt gegen Frauen als Normalzustand verkauft wird. In Zweierbeziehungen kommt v.a. die leichte und mittlere Gewaltausübung gegenüber Männern vor. Die schwere und andauernde Gewaltausübung gegen Männer ist daher nicht geeignet, das Problem in seiner Gesamtheit zu spiegeln.

Verbale (psychische) Gewalt gegen Männer fängt bei abwertenden Worten des Chefs an: "Das haben Sie stümperhaft gemacht". Und sie setzt sich fort durch Beschimpfungen durch die Ehefrau: " Du bist eine Niete, ein Trottel, ein Versager, ein Idiot".

Die anfänglich psychische Gewalt kann in massiver körperlicher (physischer) Gewalt enden. Massive Attacken und Übergriffe durch Täterinnen gefährden und zerstören die seelische und körperliche Integrität des betroffenen Mannes. Psychische Übergriffe können aber die zumindest gleichen, wenn nicht schlimmeren Folgen haben als körperliche.

Umgang mit Gewalterfahrungen
Besonders gefährdet sind Männer, die schon als Kind in starkem Masse Opfererfahrungen machen mussten. Diese Männer haben frühzeitig in ihrer Sozialisation gelernt, Opfer zu sein. Oftmals haben sie zu sich selbst einen schlechten Kontakt, spüren sich kaum, sie wissen auch nicht um die Wut, die Angst und die Trauer.

Wenn diese Männer die Opferrolle verlassen wollen, lernen sie, Kontakt zu sich selbst und zur Umwelt aufzunehmen. Dabei geht es u.a. darum, die eigenen Grenzen zu erspüren und Grenzverletzungen durch andere als solche wahrzunehmen und Handlungsmuster zu erlernen, wie die eigenen Grenzen geschützt werden können. Männer, die in der Kindheit massiven Traumatisierungen wie Misshandlung, Missbrauch oder Vernachlässigung ausgesetzt waren, erlernen die dazu nötigen Lernschritte am besten in einem geschützten und unterstützenden Umfeld.

Statistische Angaben zu weiblicher Gewalt
Nach Angaben politisch Verantwortlicher sollen nur 5 - 10 % der Opfer häuslicher Gewalt Männer sein. Demgegenüber müsste von 90 - 95 % Frauen als Opfer häuslicher Gewalt ausgegangen werden. Bedauerlicherweise werden keine Angaben zur Quelle für diese Zahlen gemacht. Kriminalstatistiken hierzu sind wenig brauchbar, da sie nichts über die Täter-Opfer-Relation aussagen und zum anderen nur die zur Anzeige gebrachten mutmasslichen Straftaten registriert werden.

Aus einer Auswertung aus Baden-Württemberg (Sven Höfer, in Kriminalistik, 11/2001) geht hervor, dass innerhalb der zur Anzeige gekommen 39'488 Körperverletzungsdelikten in 19 % der Fälle die Täterinnen weiblich und die dazugehörigen Opfer männlich sind.

Ergebnisse der Dunkelfeldforschung gehen jedoch von einer annähernd gleich hohen Anzahl von Männern und Frauen aus, die in häuslicher Gemeinschaft Gewalttätigkeiten ausüben. Eine der wenigen umfangreichen Dunkelfelduntersuchungen, die über das Ausmass familiärer Gewaltanwendung vorliegen, lässt erkennen, dass es in fast jeder dritten Familie seit der Eheschliessung zu Gewalttätigkeiten zwischen den Partnern gekommen war, wobei etwa ebenso viele Frauen ihre Männer schlugen wie umgekehrt (Strauss et al., 1980).

In Deutschland wurden im Jahr 1991 ca. 1,5 Millionen Männer zwischen 20 und 59 Jahren mindestens einmal Opfer physischer Gewalt in "engen sozialen Beziehungen". 214'000 Männer dieser Altersgruppe wurden sogar Opfer schwerer physischer Gewalthandlungen (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, "Kriminalität im Leben alter Menschen", Kohlhammer 1995, ISBN 3-17-014216-X).

Lösungsansatz: Ein Männerhaus muss her!

Wenn Frauen es zu Hause nicht mehr aushalten oder sie Gewalt vom Partner erfahren, so können sie die Möglichkeit nutzen, für eine gewisse Zeit in einem Frauenhaus unterzukommen. Dort werden sie sozialpädagogisch betreut, auf Behördengängen begleitet, etc. In der Schweiz gibt es derzeit 18 Frauenhäuser.

Wenn Männer es zu Hause nicht mehr aushalten, wenn sie andauernde oder sich wiederholende physische oder psychische Gewalt von der Partnerin erfahren, müssen sie auf sich selbst gestellt nach einem Neuanfang suchen. Vielen Männern gelingt es, die notwendigen Schritte allein zu tun. Andere Männer dagegen sind mit der Krisensituation überfordert. Adäquate Beratungs- und Unterstützungsangebote, die sich gezielt an Männer in solchen kritischen Lebenslagen wenden, gibt es bis anhin kaum, Familienberatungsstellen fühlen sich für die Zielgruppe Männer nicht zuständig. Männerhäuser tun daher auch in der Schweiz Not!


Mehr zum Thema unter http://www.123website.ch/Navacho/93751276

Infos und News
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Geschetzte Leser hier einige Infos und News




1. Diese Seite der Häusliche Gewalt ist neu hier aus der Alten Hompage übernommen, wir möchten um verständniss bitten wenn noch nicht alle Links 100% gehen, ich bin bemüht dies schnellst möglichst im erledigen zu können. Meinerseits bin ich auch Dankbar für Sachdinliche hinweis über nicht gehende links unter Kontakt.
2.http://www.halt-gewalt.bs.ch/
3.Im Navacho Forum Anmelden und Mitreden


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zuletzt bearbeitet 26.12.2013 20:33 | nach oben springen

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